Rund 190.000 Euro für den Abbau von Barrieren

30.07.2014

„Lieblingsplätze für alle“, das ist der Titel des Investitionsprogramms des Sozialministeriums des Freistaates. Rund 190.600 Euro erhält daraus der Landkreis.

„Geld, welches für den Abbau von Barrieren in Gebäuden genutzt werden soll und damit einer Verbesserung der Teilhabe behinderter Menschen am Leben“, erklärt der zweite Beigeordnete Dieter Steinert. Nun sind die Mittel mit Maßnahmen untersetzt und die Fördermittelbescheide verschickt.

Eine entsprechende Prioritätenliste erarbeitete der Behindertenbeirat, der Behindertenbeauftragte und die Landkreisverwaltung. Eingereicht wurden 36 Anträge für Maßnahmen mit einem Volumen von 554.800 Euro, 18 Vorhaben werden nun umgesetzt. „Anhand der Beteiligung von Kommunen, Unternehmen, Kultureinrichtungen oder auch Gaststätten wird deutlich, wie sehr schon einzelne Bereiche auf das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert sind“, unterstreicht Behindertenbeauftragter Dr. Wolfgang Hopf. „Schon kleinere Dinge wie die Beseitigung einer Schwelle können Barrieren abbauen. Erfreulich ist, dass deutlich erkannt worden ist,  wo Handlungsbedarf besteht“, ergänzt Sven Jeschke als Vorsitzender des Behindertenbeirates. Leicht seien die Entscheidungen nicht gefallen und er hofft, dass hier noch weitere Mittel zur Verfügung gestellt werden. Beispielsweise entstehen Rampen, Lifte, behindertengerechte Toiletten oder auch eine Audioanlage in einer Kirche. Die Förderungen belaufen sich zwischen 1.980 bis 25.000 Euro, dies ist auch die maximale finanzielle Unterstützung für ein Einzelprojekt seitens des Freistaates. Seitens des Freistaates gibt es Signale das Programm neu aufzulegen.