Schülerbeförderung im südlichen Gebiet voraussichtlich nicht umfänglich gewährleistet

09.01.2019

Durch den anhaltenden Schneefall kommt es vor allem im südlichen Gebiet des Landkreises Mittelsachsen zu Verzögerungen im Öffentlichen Personennahverkehr. „Wir versuchen diesen mit allen Kräften aufrecht zu erhalten, aber es kann zu erheblichen Verspätungen kommen“, erklärt der zuständige Abteilungsleiter Verkehr und Bauen im Landratsamt Thomas Kranz.

Die Situation wirkt sich auch auf den Schülerverkehr aus. Schulen konnten mitunter erst sehr spät erreicht werden.

Da es weiter schneit, gab das Landratsamt die Empfehlung, die Rückbeförderung der Schülerinnen und Schüler zeitiger in Abstimmung mit den jeweiligen Schulleitern zu organisieren. Auch morgen kann die Schülerbeförderung im südlichen Gebiet des Landkreises voraussichtlich nicht umfänglich gewährleistet werden. „Die Schulen entscheiden individuell, ob morgen Unterricht stattfindet. Das Gymnasium Brand-Erbisdorf bleibt beispielsweise morgen geschlossen, bietet aber für alle Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause bleiben können, eine Notbetreuung an“ erklärt die Referatsleiterin Bildung Carmen Randhahn-Renner.

In einer Information des Landesamtes für Bildung heißt es: „Die Schulleitungen treffen alle notwendigen Entscheidungen eigenverantwortlich entsprechend der konkreten Gegebenheiten vor Ort. Sollte es zu Einschränkungen des regulären Schulbetriebes kommen, ist eine Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Eltern tragen die Verantwortung für den Schulweg ihrer Kinder. Ist zu befürchten, dass Schüler nicht sicher zur Schule gelangen können, rechtfertigt dies das Fernbleiben vom Unterricht. In jedem Fall sollten Eltern den Kontakt zur Schule herstellen, um eine eindeutige Abstimmung zu gewährleisten. 

Für Fragen stehen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung zur Verfügung. 

(Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus)