Schweinepest aufgetreten

20.02.2014

In Polen und in Litauen, nahe der Grenze zu Weißrussland, ist bei Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt worden.

Das Virus ist für den Menschen ungefährlich. Da es sehr widerstandsfähig ist, hält es sich aber lange unter anderem auf Lebensmitteln. Werden diese als Speiseabfälle an Haus oder Wildschweine verfüttert, kann der Erreger auch in hiesige Bestände gelangen. Daher appelliert das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) an alle Reisenden, keine tierischen Lebensmittel aus den gefährdeten Regionen mitzubringen.

Schweinehalter werden aufgefordert die Einhaltung der allgemeinen Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben zu prüfen. Dazu gehören etwa die Beschränkung des Personen-, Fahrzeug- und Warenverkehrs durch Verschlusssicherheit der Stallanlagen, die Verwendung betriebseigener Schutzkleidung sowie die verschlossene Lagerung der Futtermittel, um Kontakte mit Schwarzwild zu verhindern. Wird zudem im Wald vermehrt totes Wild aufgefunden, so sollen sich die Jäger an das LÜVA wenden. Weitere Informationen können dem Informationsblatt des Friedrich-Loeffler-Institutes entnommen werden.