Sommerzeit ist Bauzeit an Schulen

23.07.2019

In den Sommerferien 2019 investiert der Landkreis Mittelsachsen in Bau- und Werterhaltungsmaßnahmen seiner Schulen − nicht alle begannen mit dem Start in die Ferien, die meisten davon werden aber zum Schulanfang abgeschlossen sein.

Traditionell werden durch den Landkreis in Schulen seiner Trägerschaft Baumaßnahmen im Sommer umgesetzt – von der Sanierung von Räumen über den Umbau von Toiletten bis zur energetischen Sanierung. Arbeiten erfolgen in Beruflichen Schulzentren in Freiberg und Döbeln, in Förderschulen in Brand-Erbisdorf, Frankenberg, Burgstädt, Rochlitz und Döbeln sowie in den Gymnasien in Flöha und Rochlitz. „Wir nutzen die Baufreiheit, um mit den Projekten ein großes Stück voranzukommen“, erklärt der Leiter der Abteilung Interner Service im Landratsamt Peter Schubert. Im Schulbetrieb sind nicht alle Arbeiten im vollem Umfang möglich, gerade wenn diese mit großem Lärm verbunden sind. Viele Vorhaben in den elf Einrichtungen laufen bereits beziehungsweise werden erst deutlich nach den Sommerferien abgeschlossen. Derzeit haben die Maßnahmen in den Schulen ein Volumen von 3,9 Millionen Euro, in den Sommerferien werden durch die beauftragten Firmen Leistungen im Wert von 1,7 Millionen Euro erbracht. „Teilweise nutzen wir hier Fördermittel, wie aus dem Investitionskraftstärkungsgesetz ‚Brücken in die Zukunft‘“, so Schubert weiter. Dabei nannte er die energetische Sanierung der Fassade des Beruflichen Schulzentrums für Ernährung, Haus und Agrarwirtschaft oder die Neugestaltung der Außenanlagen der Wilhelm Pfeffer-Schule in Rochlitz.

Landrat Matthias Damm betont, dass die kleineren Maßnahmen zur Werterhaltung ebenso wichtig sind. „Wir erhöhen die Langlebigkeit der Gebäude und halten das Lern- und Lehrumfeld attraktiv“, so Damm abschließend.