Spendenbeirat vergibt 129.600 Euro

05.02.2014

Aus dem noch verfügbaren Spendenvolumen des Landkreises in Höhe von 155.000 Euro erhalten weitere 44 betroffene Familien des Hochwassers 129.600 Euro. Das entschied der Spendenbeirat in seiner vierten Sitzung am 5. Februar.

Der Spendenbeirat besteht aus dem mittelsächsischen Vertreter des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, Vertretern von mittelsächsischen Geldinstituten, von zwei regionalen Tageszeitungen, der Wohlfahrtsverbände sowie Vertretern kirchlicher Einrichtungen und Verbände.

Damit sind seit Bestehen des Spendenkontos insgesamt 371.600 Euro an die Betroffenen vergeben worden. Schwerpunkt bei der Vergabe bildeten bisher private Hausratsschäden, da diese nicht über die Richtlinie Hochwasserschäden 2013 des Freistaates erfasst werden. In der heutigen Sitzung wurden Hausratschäden erstmalig auch Gebäudeschäden berücksichtigt.

„Die Belastungen sind trotz Förderung noch so hoch, dass sie von Familien nicht geleistet werden können und die zusätzlichen Spendenmittel eine willkommene Hilfe darstellen“, erklärt Landrat Volker Uhlig. Die Betroffenen hätten teilweise Schäden im sechsstelligen Bereich, 80 Prozent werden durch die Sächsische Aufbaubank getragen. In der Sitzung wurde der wichtige Hinweis gegeben, dass die Wohlfahrtverbände bei der Erstellung von Gutachten für die Antragstellung bei der SAB sowie deren Finanzierung Unterstützung leisten. Rund 400.000 Euro erhielt der Landkreis dankenswerter Weise an Spenden. Zielstellung ist, dass die verbleibenden Spendenmittel bis zum Sommer in Mittelsachsen ausgereicht werden.