Studie zur Erlebbarkeit der Mulde vorgestellt

06.02.2017

Ende Januar wurden die Ergebnisse der Studie zur Erhöhung der Erlebbarkeit der Mulde vorgestellt. Das Untersuchungsgebiet erstreckte sich auch auf die mittelsächsischen Kommunen Döbeln, Leisnig und Großweitzschen. Insgesamt wurden 117 Kilometer Fluss und elf Kilometer Mühlgraben untersucht.

Der Muldeabschnitt von der Gemarkungsgrenze in Döbeln durch die Stadt Leisnig bis zur Vereinigung mit der Zwickauer Mulde und weiter in ihrem Verlauf als Vereinigte Mulde durch die Städte Grimma, Wurzen, Eilenburg und Bad Düben bis zu ihrer Mündung in den Muldestausee nördlich der Gemarkung Löbnitz stand im Interesse der Studie, die von der seecon Ingenieure GmbH aus Leipzig im Auftrag der drei Landkreise Nordsachsen, Leipzig und Mittelsachsen durchgeführt wurde.

Aufgaben und Ziele der Untersuchung waren die Erfassung des Ist-Zustandes, die Erstellung von Nutzungskonzepten, die Bewertung der Konflikt- und Risikopotenziale, insbesondere im Bereich des Naturschutzes und die Darstellung der Wirtschaftlichkeit der Vorhaben. Beispielsweise könnte ein Spielplatz als Rastplatz mit Sitz- und Informationsmöglichkeiten ausgebaut werden beziehungsweise an einer möglichen Umtragestelle für Schlauchboote könnten zusätzliche Mobilitäts- und Informationsangebote ergänzt werden. Sitzgelegenheiten könnten das Service-Angebot ergänzen und einen attraktiven Verknüpfungspunkt schaffen. Der Mulde kommt durch ihren naturnahen Verlauf eine wichtige Erholungsfunktion und eine wichtige Rolle als verbindendes Element zwischen den Teilräumen der Region Leipzig zu. Künftig soll dies noch stärker in den Fokus des touristischen Marketings gerückt werden.