Umweltministerium bestätigt nahezu den kompletten Maßnahmeplan des Landkreises und seiner Kommunen

31.08.2016

Gestern erhielt Landrat Matthias Damm in Dresden von Umweltminister Thomas Schmidt die Investitionspläne zur Umsetzung des Programms „Brücken in die Zukunft“.

Insgesamt werden Mittelsachsen zirka 45 Millionen Euro vom Bund und Freistaat zur Realisierung von über 320 Maßnahmen zur Verfügung gestellt. „Ich sehe darin eine riesige Chance für die Weiterentwicklung des Landkreises und seiner Städte und Gemeinden“, erklärt Landrat Matthias Damm. Da es jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und Bedingungen seitens der Fördermittelgeber erarbeitet wurden, sprechen die Verantwortlichen vom Budget Bund und Budget Sachsen. So können die Bundesmittel bis 2018 und die Landesmittel bis 2020 verwendet werden. „Vorrangig werden Projekte in Schulen, Kitas und im Straßenbereich realisiert. Dass die Pläne soweit vom Ministerium bestätigt wurden, zeigt die gute und zielorientierte Zusammenarbeit von den Städten und Gemeinden und dem Landkreis“, erklärt Damm. Diesen Weg werde man ganz eng weiter gehen.

Nicht anerkannt wurde die Maßnahme des Landkreises die Teiche Hohenfichte zu sanieren, da es sich nicht um ein Gewässer nach dem Sächsischen Wassergesetz handelt. Hier kommt jetzt eine Ersatzmaßnahme zum Tragen in Form des Ausbaus des Dachgeschosses sowie Neubau des Aufzuges im Archiv Wechselburg. Außerdem wurde der Teilabriss des Hauses 11 am Standort Mittweida nicht anerkannt. Hier sollte der Fördergegenstand Brachflächenrevitalisierung greifen. Es handelt sich aber um ein einzelnes Gebäude und nicht eine gesamte Brachfläche, also ein verlassenes Grundstück. Ähnliche Fälle gibt es bei den Kommunen, die mitunter auf andere Fördermöglichkeiten zurückgreifen können. Die frei werdenden Mittel des Landkreises sind noch nicht mit einer neuen Maßnahme untersetzt. „Wichtig ist: Auch wenn es zu Verschiebungen oder Ablehnung von Projekten kommt, die Gelder gehen damit nicht verloren“, betont der Landrat. Allein dem Landkreis stehen 13,5 Millionen Euro zur Verfügung, die unter anderem in die Berufsschulzentren, Straßen oder Verwaltungsstandorten investiert werden.