Welt-Krebstag - mit Aufklärung und Beratung gegen Krebs

03.02.2015

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Mit gezielter Aufklärung soll an diesem Tag Wissen erweitert und auf den Nutzen eines gesunden Lebensstils sowie die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung hingewiesen werden.

Jedes Jahr am 4. Februar wird der Welt-Krebstag begangen, an dem eine der häufigsten Todesursachen in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden soll. Mit gezielter Aufklärung durch Gesundheitsorganisationen und verschiedene öffentliche Institutionen soll Wissen erweitert und auf den Nutzen eines gesunden Lebensstils und die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung hingewiesen werden.

Diesen Tag nimmt das Gesundheitsamt des Landratsamtes Mittelsachsen erneut zum Anlass um auf die bestehenden Beratungsstellen für Tumorkranke und deren Angehörige hinzuweisen. Auch Institutionen können sich zur Thematik beraten lassen. Die Beraterinnen helfen bei der aktiven Auseinandersetzung mit der Krebserkrankung sowie bei erforderlichen Umstrukturierungen des alltäglichen Lebens. Sie informieren und unterstützen bei psychischen und sozialen Belastungen und beantworten fachkundig Fragen, bspw. zum Schwerbehindertenausweis, zu finanzieller Unterstützung, Rehabilitationsmaßnahmen, Berentung sowie zu versicherungs- und arbeitsrechtlichen Hilfen. Zu den Netzwerkpartnern der Beratungsstellen gehören niedergelassene Ärzte, Kliniken, Pflegedienste, Sozial- und Versicherungsämter, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger. Die Beratungen sind für Ratsuchende kostenfrei.

Kontakt zu den Psychosozialen Beratungsstellen für Tumorkranke und deren Angehörige im Landkreis Mittelsachsen:

Sprechzeiten nach telefonischer Absprache, Haus- und Klinikbesuche sind möglich.

Auszug aus der Statistik 2014 der Psychosozialen Beratungsstellen für Tumorkranke und der Angehörige im Landkreis Mittelsachsen:

Insgesamt wurden 1 651 Betroffene, Angehörige und Institutionen beraten.  Erstmalig haben 295 Personen beziehungsweise Institutionen Kontakt zur Beratungsstelle aufgenommen. Schwerpunktthemen in den Beratungen sind die Krankheitsverarbeitung, sozialrechtliche und psychosoziale Aspekte, Therapiemöglichkeiten, Behindertenrecht und Hilfe bei Antragsstellungen. Die Beratungen können in der Beratungsstelle, telefonisch, schriftlich oder in Haus- und Klinikbesuchen stattfinden.