Winterdienst im Einsatz

13.01.2017

Der Winterdienst ist weiterhin im Dauereinsatz mit rund 50 Fahrzeugen auf dem rund 1 600 Kilometer langen Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen. Aktuell mussten wegen Schneeverwehungen auch einige Straßen gesperrt werden.

„Wir appellieren an die Autofahrer im Hinblick auf den Sturm und den zu erwartenden Schneeverwehungen besonders vorsichtig zu fahren beziehungsweise Fahrten auf ein notwendiges Maß zu beschränken“, so Dirk Hänel, Fachbereichsleiter im Straßenbetriebsdienst. Je nach Witterungslage benötigt ein Winterdienstfahrzeug zwischen zwei und vier Stunden bis die gleiche Stelle wieder erreicht.

Die Schneezäune sind auf einer Länge von rund 60 Kilometern aufgebaut. Sie werden meist auf abgeernteten Feldern angelegt. Hänel: „Schwerpunkt bilden dabei Straßen, die sehr schnell durch Verwehungen von Schnee bedeckt sind. Dabei werden die Standorte zum Teil auch jedes Jahr entsprechend den Erfahrungen angepasst.“ Bei diesen starken Winden wie in diesen Tagen beziehungsweise in der vergangenen Woche werden mitunter auch Straßen zugeweht, die sonst nicht so betroffen sind. Hänel betont, dass die Schneezäune die Auswirkungen von Verwehungen etwas abmildern, aber nicht gänzlich verhindern können.

Da auch heute und am Wochenende wieder mit Schneefällen gerechnet wird, ist der Winterdienst weiterhin im Einsatz. Die Lager sind mit 3 700 Tonnen Streusalz gut gefüllt. Täglich wird der Bestand nachgefüllt. Neben den Vorräten in den sechs Straßenmeistereien Freiberg, Brand-Erbisdorf, Hainichen, Mittweida, Rochlitz, Döbeln und Mühlau gibt im Bereich der Meisterei Brand-Erbisdorf in Langenau und in Clausnitz sowie im Bereich der Meisterei Döbeln in Naunhof ein Außenlager. Seit dem Einsetzen des Schneefalls in der vergangenen Woche sind rund 4 500 Tonnen Streusalz verbraucht worden.