Wo es die meisten Unfälle gibt

08.10.2020

Durch die Landkreisverwaltung werden derzeit 21 Unfallhäufungsstellen betreut.

Im vergangenen Jahr gab es im Landkreis 7609 Unfälle. Das ist ein leichter Anstieg um 273 im Vergleich zum vorhergehenden Jahr. Die Unfallkommission des
Landkreises Mittelsachsen hat auf ihrer diesjährigen Jahressitzung über zahlreiche Maßnahmen an Unfallschwerpunkten im Landkreis beraten. Der Auswertungszeitraum geht immer über drei Jahre. Vorliegend werden die Jahre 2017 bis 2019 betrachtet − ohne Große Kreisstädte, diese haben ihre eigene Unfallkommission. 
Grundlage der Arbeit der Kommission sind die Berichte der Polizeidirektion Chemnitz, die jedes Jahr den Landkreisen und den Großen Kreisstädten vorgelegt werden.

Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr und der Polizeidirektion Chemnitz kommen mindestens einmal im Jahr zu einer großen Auswertung der Unfallhäufungsstellen zusammen. Die Aufgabe der Unfallkommission ist es, die Unfallhäufungsstellen genau zu analysieren. Zur Unfallverhütung werden dann geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Unfallverhütung festgelegt. Grundlage für die Arbeit der Unfallkommission ist die statistische  Erfassung des Unfallgeschehens durch die Polizei. Erkennt diese eine solche Häufungsstelle, so informiert sie die Kommission davon. Die Experten gehen dann vor Ort und  bewerten die straßenbaulichen und verkehrstechnischen Umstände, um anschließend geeignete und erfolgversprechende Maßnahmen zur Entschärfung der Unfallhäufungsstelle vorzuschlagen. Das können kurzfristig umsetzbare Maßnahmen sein, wie die Verbesserung der Fahrbahnmarkierung, Parkverbote für ein besseres Sichtfeld, Tempolimit oder -überwachungen oder auch die Veränderung der Betriebszeiten an einer Ampel. Manchmal reichen diese Maßnahmen nicht aus. Dann sind umfangreichere planerische und bauliche Veränderungen erforderlich.

An zwei Unfallhäufungsstellen wurden stationäre Blitzer zur Überwachung der zulässigen Geschwindigkeit installiert, so an der August-Bebel-Straße, Ecke Niederwiesaer Straße in Lichtenwalde sowie an der Autobahnabfahrt Siebenlehn. „Bei allen Maßnahmen sind positive Effekte bereits nachweisbar. Die Unfälle sind hier deutlich zurückgegangen beziehungsweise es haben sich keine weiteren ereignet“, heißt es aus der Kommission.

Durch die Landkreisverwaltung werden derzeit 21 Unfallhäufungsstellen betreut. An den vier folgenden Unfallhäufungsstellen wurden nach einer Begehung vor Ort verkehrsrechtliche Maßnahmen, zum Beispiel Geschwindigkeitsreduzierungen beziehungsweise Änderungen an der Beschilderung angeordnet und zeitnah umgesetzt:

  • Staatsstraße (S) 242 Burgstädt-Lunzenau
  • Bundesstraße (B) 175/S 247, Anschlussstelle Rochlitz, Bundesautobahn 72
  • B 173/S 194 Bobritzsch-Hilbersdorf, Ortsteil Naundorf
  • B 169 Clanschwitz bis Abzweig Hohenwussen.

Diese Unfallhäufungsstellen stehen unter Beobachtung:

  • B 169 Frankenberg, Merzdorfer Straße
  • B 169/Kreisstraße (K) 7515 Zschaitz-Ottewig, OT Lüttewitz
  • S 36/K 7533 Umgehungsstraße Hartha
  • S 238 Lichtenwalde, August-Bebel-Straße/Niederwiesaer Straße
  • B 173/S 207 Oederan
  • B 101 Anschlussstelle Siebenlehn
  • S 236 Augustusburg − Erdmannsdorf
  • K 8215 Erlau, Ortsteil Beerwalde
  • S 36 Etzdorf − Kummersheim
  • B 101 Großschirma, Ortsteil Großvoigtsberg, Klötzerweg
  • B 173 Oberschöna in Höhe Gewerbegebiet
  • B 101 Großschirma, „Fischbachbrücke“
  • S 201 Oederan, Ortsteil Memmendorf
  • B 175/S 39 Döbeln
  • S 34 Großweitzschen/Strölla
  • S 203 Frankenberg, Dittersbacher Straße/Dorfstraße

Hier wurden in den letzten Jahren unterschiedliche verkehrsrechtliche Maßnahmen angeordnet, zum Beispiel erfolgten Geschwindigkeitsreduzierungen, Änderungen an der Beschilderung oder auch an der Markierung.
Für beendet erklärt wurde eine Unfallhäufungsstelle an der B 101 Großschirma, Ortsteil Großvoigtsberg.

Foto: Roland Halkasch

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