Woche der offenen Unternehmen gestartet

11.03.2019

Über 2 500 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr bei 250 Firmen angemeldet. Im Rahmen der Eröffnung im Kreiskrankenhaus Freiberg wurde zudem ein neues Angebot – die virtuelle Jugendberufsagentur Mittelsachsen – vorgestellt. 

Die Woche der offenen Unternehmen ist heute in Freiberg durch Landrat Matthias Damm offiziell eröffnet worden. Mit dabei waren Stefan Brangs, Staatssekretär im sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministerium, Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen, Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg und Martina Neubert, Geschäftsführerin Jobcenter Mittelsachsen sowie Vertreter aus dem Erzgebirgskreis und dem Landkreis Zwickau. „Wir ziehen hier als Region an einem Strang für die langfristige Sicherung von guten Fachkräften“, so Damm. Die Veranstaltungswoche habe sich gut etabliert und erfährt eine positive Resonanz bei Unternehmen und Schülern. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der teilnehmenden Firmen und Institutionen von 140 auf rund 250 erhöht. Über 2 500 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr bei den Firmen angemeldet. Damm betont, dass die Woche der offenen Unternehmen ein Baustein für die Berufsorientierung darstelle, ebenso wie beispielsweise die drei regionalen Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“ im Herbst.

Ein neues Angebot stellt die virtuelle Jugendberufsagentur Mittelsachsen dar, eine gemeinsames Initiative des Landratsamtes Mittelsachsen, des Jobcenters Mittelsachsen und der Arbeitsagentur Freiberg. Diese schalteten die Kommunikationsplattform jetzt frei. Über verschiedene Schlagwörter gelangen die Jugendlichen an den richtigen Ansprechpartner bzw. werden an diesen mit Hilfe eines Kontaktformulars vermittelt. „Der Aufbau der Seite ist bewusst mit kleinen Texten kurzgehalten, um die Jugendlichen schnell zur richtigen Stelle zu führen und sie in den verschiedenen Lebenslagen abzuholen“, so Matthias Damm.

Die Förderung der beruflichen und sozialen Integration sowie der Ausgleich sozialer Benachteiligungen und die Überwindung individueller Beeinträchtigungen von Jugendlichen sind gemeinsame Aufgaben der Jugendhilfe, der Träger der Grundsicherung und der Agenturen für Arbeit.

Ziel ist es, für jeden Jugendlichen, ausgerichtet an seinen persönlichen Bedürfnissen, eine ganzheitliche und vernetzte Betreuung anzubieten. Mit der Einrichtung der virtuellen Jugendberufsagentur bündeln das Landratsamt Mittelsachsen, das Jobcenter Mittelsachsen und die Agentur für Arbeit Freiberg ihre Kompetenzen, um alle Potenziale für den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erschließen. Die seit Jahren bewährte Zusammenarbeit setzt sich mit der Einrichtung der virtuellen Jugendberufsagentur Mittelsachsen fort.

Agenturchefin Susan Heine freut sich über das enge Miteinander der drei Sozialleistungsträger: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Jugendlichen intensiv und individuell zu betreuen und den möglichst nahtlosen Übergang von Schule in den Beruf sicherzustellen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfes. Wir rücken näher zusammen, um der Jugend in unserer Region einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Den Jugendlichen, denen dieser Start im ersten Anlauf nicht so gut geglückt ist, möchten wir Hilfe und Unterstützung anbieten.“

„Mit wenigen Klicks kann sich jeder Jugendliche über Smartphone, Tablet oder auch vom PC zu Hause Hilfe und Unterstützung bei Fragen rund um Ausbildung, Beruf, Job oder auch andere Möglichkeiten für den zukünftigen Weg holen. Auch bei anderen Fragen rund um die Familie oder persönliche Sorgen erhalten junge Menschen hier Hilfe“, ergänzt die Geschäftsführerin des Jobcenters Mittelsachsen Martina Neubert.

Zu erreichen ist die neue Plattform unter www.jugendberufsagentur-mittelsachsen.de.

Ein Blick auf die Startseite der Jugendberufsagentur, dem neuen Angebot im Internet.

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