Zukunftswerkstatt in Flöha

11.10.2016

Unter dem Motto: „Zukunftswerkstatt Ehrenamt – Mein Einsatz für die Region“ diskutieren Vertreter von Vereinen und Verbänden in drei Workshops zu den Themen Nachwuchsförderung, Schule als Sprungbrett zum Ehrenamt und Demokratieförderung. Noch kann man sich für die Veranstaltung am 18. Oktober in der Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule in Flöha anmelden.

„Nicht nur in der Wirtschaft gilt es gute Fachkräfte zu finden, auch Vereine brauchen langfristig viele Engagierte, um deren Ansinnen weiterzuführen. Vereine sind ganz wichtige Faktoren, um den ländlichen Raum attraktiv zu gestalten“, so der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Bei dem Workshop zur Nachwuchsförderung in allen Bereichen des Zusammenlebens in der Gemeinschaft: Nachbarschaftshilfe, Rettungsdienste und Junge Sanitäter. Vertreter der Feuerwehr sind unter anderem der Moderatoren des Bereichs. „Die Kameradinnen und Kameraden der örtlichen Feuerwehren sind bereits sehr aktiv und arbeiten an dem Thema. Ziel ist es, die Absicherung des abwehrenden Brandschutzes perspektivisch zu sichern,“ erklärt der Leiter der Abteilung Ordnung und Sicherheit.  Das Grundinteresse beziehungsweise eine gewisse Faszination an der Feuerwehr ist bei vielen Kindern immer vorhanden, darauf gilt es aufzubauen. Das Thema Demokratieförderung umfasst eine Evaluation des Lokalen Aktionsplanes. Seit 2008 werden mit Mitteln des Bundes, des Freistaates und des Landkreises selbst Projekte für Demokratie und Toleranz durch Vereine in Mittelsachsen organisiert. „Es ist ein laufender Prozess, Förderziele gilt es anzupassen, außerdem kann ein Ideenaustausch zwischen den einzelnen Akteuren stattfinden“, erklärt Katrin Dietze von der Stabsstelle Extremismusbekämpfung im Landratsamt. Mit rund 100.000 Euro Fördermitteln konnten fast 30 Anträge positiv beschieden werden.

Als eine wichtige Säule zur Gewinnung von Aktiven in Vereinen könnte die Schule gesehen werden. Dazu moderieren Schulleiter Hans Fischer einen Workshop. „Durch den Austausch gilt es Möglichkeiten zu erörtern, wie man Schulen in die Nachwuchsgewinnung einbeziehen kann, ohne diese zu überfordern. Sie können Brückenbauer sein“, so Fischer.

„Wir wollen gemeinsam intensiv diskutieren, Erfahrungen austauschen und spiegeln, Ideen erarbeiten und neue Partner kennenlernen“, fasst Jörg Höllmüller die Grundidee der Werkstatt zusammen.

Interessierte werden gebeten sich unter Telefon 03731 202332 beim Verein Freiberger Agenda oder per E-Mail buero@freibergeagenda21.de anzumelden.

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