Zwischenbilanz Straßenbauprogramm des Landkreises

06.09.2016

Das Bauprogramm des Landkreises im Bereich Straßen läuft auf Hochtouren. Insgesamt werden 25 Maßnahmen in diesem Jahr abgearbeitet – acht sind bereits abgeschlossen. Dabei handelt es sich um Projekte zur Hochwasserschadensbeseitigung, des regulären Ausbaus oder der größeren Instandhaltung. Über 20 Millionen Euro werden damit in diesem Jahr investiert.

„Ein umfassendes Programm, das den Landkreis mit seinen 710 Kilometer Kreisstraßen voranbringt. Für die Beeinträchtigungen und Umleitungen bitte ich an dieser Stelle um Verständnis“, erklärt Landrat Matthias Damm. Noch im September werden weitere Maßnahmen beginnen, wie in Rossau, Penig, Niederwiesa und Taura oder dem Lichtenberger Kreuz. Neben Eigenmitteln werden für die Umsetzung der Vorhaben Fördermittel des Freistaates oder aus dem Fonds zur Beseitigung der Hochwasserschäden genutzt. „Ohne diese Gelder wäre die Umsetzung nicht möglich“, erklärt Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Lothar Beier.

Große Vorhaben sind die Beteiligung an der Maßnahme des Freistaates an der B 175 bei Döbeln mit 1,4 Millionen Euro oder der zweite Bauabschnitt in Niederwiesa mit 845.000 Euro. Zehn für dieses Jahr ursprünglich geplante Maßnahmen werden in diesem Jahr nicht umgesetzt. Dies hat ganz unterschiedliche Ursachen: Zum einen aus planerischen oder verfahrenstechnischen Gründen, aber auch weil Fördermittel nicht zur Verfügung stehen. Diese Maßnahmen werden zum Großteil unter Vorbehalt der Haushaltsplanung in das kommende Jahr übertragen samt den Eigenmitteln. Dies betrifft: K 7547 Kiebitz, den dritten Bauabschnitt K 7706 Breitenau, den zweiten Bauabschnitt der K 8250 Stein, den ersten Bauabschnitt der K 8294 in Geringswalde, die K 8203 Mühlbach, den Ersatzneubau der Plattenbrücke auf der K 8217 bei Goßberg, den Ersatzneubau der Brücke bei Mulda der K 7733, den Ersatzneubau einer Brücke in Littdorf der K 7596 und die Deckensanierung der K 8270 Arras.

„Wir haben hier soweit alles vorbereitet, wenn uns die Fördermittel zur Verfügung stehen, können wir dann bei den Maßnahmen mit den fehlenden Fördermitteln entsprechend handeln. Anscheinend ist der Topf der Fördermittel ausgeschöpft, wir hoffen auf das kommende Jahr“, erklärt Landrat Matthias Damm. Gleichzeitig wird er die Problematik in Dresden entsprechend thematisieren. Er betonte, dass die Situation so nicht absehbar war. Für die Maßnahmen, die im September beginnen, werden die Arbeiten so geplant, dass diese voraussichtlich im Winter befahrbar bleiben.

Langfristig verschoben ist die Waldheimer Straße in Mittweida mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro im Hinblick auf den Planungsaufwand, um die Maßnahme mit dem Naturschutz in Einklang zu bringen. Hier geht die Verwaltung von einem Bau ab dem vierten Quartal 2018 aus.