Bauausführung

Hinweise zur Schadensregulierung

Eine Schadensregulierung kann ausschließlich zwischen Verursacher und Geschädigten erfolgen.
Der Landkreis wird daher nicht aktiv in die Regulierung eintreten. Im Rahmen des Projektmanagements besteht jedoch die Möglichkeit, Schäden dokumentiert aufzunehmen und entsprechende Ansprüche in Ihrem Auftrag gegenüber dem ausführenden Unternehmen (Bauherr) zu platzieren. Im besten Fall wenden Sie sich direkt an das ausbauende Unternehmen, um Ihr Anliegen schnellstmöglich auf direktem Weg zu klären.

    Cluster A

    Deutsche Glasfaser
    Tel.: 02861 - 890 609 40
    Mail: info@deutsche-glasfaser.de

    Cluster H bis K

    Telekom
    Tel.: 0800 - 226 610 0
    Mail: vollglas@telekom.de

    Cluster B bis F

    eins energie in sachsen
    Tel.: 0371 - 525 555 5
    Mail: breitband@eins.de

    Cluster L

    E2Net
    Tel.: 03735 - 769 609 3
    Mail: info@e2net.de

    Cluster G/M

    mitteldeutsche IT 
    Tel.: 0341- 200 990 0
    Mail: info@mitteldeutsche-it.de

    Sollten Sie Ihre Schadensmeldung über den Landkreis an das betreffende Unternehmen richten wollen, senden Sie diese bitte an: schadensmanagement@breitband-mittelsachsen.de.
    Von telefonischen Schadensmeldungen bitten wir abzusehen, da wir die folgenden Angaben in Schriftform benötigen:

    • Datenschutzrechtliches Einverständnis zur Weiterleitung Ihres Anliegens
    • Beschreibung Bauschaden/Mangel (Fotodokumentation)
    • Name/Adresse
    • ggf. abweichender Ansprechpartner
    • E-Mail/Telefonnummer

    Baumaßnahmen im Zuge des Glasfaserausbaus

    Straßensperrungen

    Baumaßnahmen 2024 und 2025

    Baustartanzeigen!

    04/2024 | Baustart Cluster D - Gemeindegebiet Königsfeld/Schwarzbach
    Die Firma Hönisch Bau GmbH aus Chemnitz als ausführendes Tiefbauunternehmen wird für eins energie tätig sein. 

    07/2024 | Baustart im Cluster C – Rossau Gemeindegebiet
    Die Firma Hönisch Bau GmbH aus Chemnitz als ausführendes Tiefbauunternehmen wird für eins energie tätig sein. 

    08/2024 | Baustart im Cluster C – Gemeindegebiet Lichtenau (Ortslage Krumbach)
    Die Firma Hönisch Bau GmbH aus Chemnitz als ausführendes Tiefbauunternehmen wird für eins energie tätig sein. 

    09/2025 | Baustart im Cluster M  – Augustusburg
    Die Firma mitteldeutsche IT GmbH aus Leipzig wird als ausführendes Baunternehmen tätig sein.

    11/2025 | Baustart im Cluster G  – Hartha (Ortsteile Gersdorf, Seifersdorf und Langenau)
    Die Firma mitteldeutsche IT GmbH aus Leipzig wird als ausführendes Baunternehmen tätig sein. 

    Baumaßnahmen 2026

    Baustartanzeigen unter Vorbehalt!

    02/2026 | Baustart im Cluster M – Brand Erbisdorf
    Die Firma mitteldeutsche IT GmbH aus Leipzig wird als ausführendes Baunternehmen tätig sein.

    03/2026 | Baustart im Cluster G - Großweitzschen
    Die Firma mitteldeutsche IT GmbH aus Leipzig wird als ausführendes Baunternehmen tätig sein. 

    04/2026 | Baustart im Cluster H - Lichtenau

    05/2026 | Baustart im Cluster K - Striegistal

    05/2026 | Baustart Cluster M - Niederwiesa

    08/2026 | Baustart im Cluster H - Königshain-Wiederau, Wechselburg, Penig

    08/2026 | Baustart im Cluster I - Großschirma

    08/2026 | Baustart im Cluster J - Großhartmannsdorf

    08/2026 | Baustart im Cluster K - Hainichen

    09/2026 | Baustart im Cluster H - Rochlitz

    09/2026 | Baustart im Cluster J - Dorfchemnitz, Sayda

    09/2026 | Baustart im Cluster K - Oederan

    10/2026 | Baustart im Cluster H - Lunzenau

    Baumaßnahmen 2027

    Baustartanzeigen unter Vorbehalt!

    03/2027 | Baustart im Cluster H - Königsfeld

    04/2027 | Baustart Cluster J - Rechenberg-Bienenmühle

    06/2027 | Baustart Cluster H - Mühlau

    06/2027 | Baustart Cluster I - Reinsberg

    07/2027 | Baustart Cluster K - Rossau

    08/2027 | Baustart Cluster H - Seelitz

    08/2027 | Baustart Cluster K - Kriebstein

    09/2027 | Baustart Cluster H - Taura

    09/2027 | Baustart Cluster I - Lichtenberg

    Baumaßnahmen 2028

    Baustartanzeigen unter Vorbehalt!

    03/2028 | Baustart Cluster H - Claußnitz

    03/2028 | Baustart Cluster K - Altmittweida

    04/2028 | Baustart Cluster I - Halsbrücke, Bobritzsch-Hilbersdorf, Oberschöna, Mulda, Weißenborn,

    04/2028 | Baustart Cluster J - Frauenstein, Neuhausen

    05/2028 | Baustart Cluster H - Zettlitz

    Verrlegemethoden

    Offene Bauweise Schachtung

    Nach wie vor ist die offene Bauweise das beliebteste Tiefbauverfahren, da sich mit einer Grabung gleichzeitig mehrere Medien oder Kabelverbände verlegen lassen.

    Die offene Grabenbauweise, umgangssprachlich auch als konventioneller Tiefbau bezeichnet, ist ein gängiges Verfahren zur Erdverlegung von Versorgungsleitungen und vielfältig einsetzbar. Je nach zu verlegender Infrastruktur, Bodenart und bereits vorhandenen Infrastrukturen erfolgt die Erstellung des Grabens in unterschiedlicher Art und Weise. Dabei wird die Erdoberfläche zum Beispiel mit einem Bagger oder einer Handschachtung geöffnet. 

    Vorteile:
    kostengünstig, geeignet für Kurvenverlegung, Einmündungsbereiche oder unklare Untergründe

    Nachteile:
    zeit- und arbeitsintensiv

    Quelle: Gigabitbüro des Bundes

    Bodenverdrängungsverfahren/Erdrakete

    Bis zu einer Länge von 40 Meter können Erdraketen zur Verlegung von Leerrohren verwendet werden. Dafür ist Platz für einen Start- und Zielschacht erforderlich. Das Prinzip einer Erdrakete ist mit dem eines Drucklufthammers vergleichbar. Dabei wird in einem Rohrgehäuse ein Schlagkolben mit Hilfe von Druckluft vorangetrieben und das Erdreich verdrängt. Das am Ende der Erdrakete befestigte Leerrohr oder Kabel wird gleichzeitig mit gezogen. Bei diesem Verfahren können Durchmesser von 45 bis 180 Millimetern erreicht werden. 

    Vorteile:
    Verlegung in nur einem Arbeitsgang, wenig Verkehrsbehinderung, minimale Oberflächenschäden, Hausanschlüsse ohne Aufgraben

    Nachteile:
    nur im festen Boden einsetzbar, nur kurze Verlegestrecken

    Quelle: Gigabitbüro des Bundes

    Horizontalbohrspülverfahren

    Horizontalspülbohrungen werden vor allem bei grabenlosen Unterquerungen von Bauwerken, Straßen und Flüssen verwendet. Beim Horizontal-Spülbohrverfahren wird, zwischen zwei Baugruben (Start- und Zielgrube) eine steuerbare Pilotbohrung ausgeführt. Die Pilotbohrung ermöglicht durch Rotation sowie Verflüssigung einen Vortrieb bei unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten. Mittels einer Bentonit-Bohrspülung wird das Erdreich gelockert und das Bohrgut aus dem Kanal gefördert (gespült). Der Bohrkopf der Pilotbohrung kann von der Oberfläche aus geortet werden. Zur Aufweitbohrung wird der Bohrkopf durch einen Aufweitkopf ersetzt. An das Bohrgestänge wird ebenfalls ein Kabelschutzrohr befestigt, das durch den Bohrkanal beim Zurückziehen eingebracht wird. Der Bohrfortschritt entsteht durch das Verbinden mehrerer Bohrstangen. 

    Das Verfahren eignet sich sowohl für die Querung von Hindernissen als auch für die Längsverlegung von TK-Leitungen. Weitere Anwendungsfelder sind der Einsatz bei besonders schützenswerten Oberflächen (Denkmalschutz, Naturschutzgebiete). 

    Vorteile:
    geeignet für Sand und felsige Böden, Verlegung in einem Arbeitsgang, wenig Verkehrsbehinderung, minimale Oberflächenschäden

    Nachteile:
    nur abschnittweise Verlegung möglich

    Quelle: Gigabitbüro des Bundes

    Kabelpflugverfahren

    Das Pflugverfahren wird insbesondere in ländlichen Bereichen eingesetzt und kann sowohl im freien Gelände als auch neben befestigten Straßen oder in unbefestigten Wegen angewandt werden. Beim Pflugverfahren wird mithilfe eines Pflugschwerts ein schmaler Schlitz bis auf Verlegetiefe in den Untergrund gezogen. In diesem Schlitz wird ein Leerrohrverband eingezogen. Anschließend wird der durch das Pflugschwert aufgeworfene Boden mittels Walze eingeebnet und der Schlitz verschlossen. Da bei diesem Verfahren kein Aushub erzeugt wird, ist der Aufwand der Oberflächenwiederherstellung sehr gering. 

    Vorteile:
    hohe Tagesleistung bei Überlandstrecken, geeignet für Sand, Kies, Lehm und steinige Böden, Überwindung von unebenen Gelände, geringe Verkehrsbehinderung

    Nachteile:
    nur für Überlandstrecke geeignet, nicht für versiegelte Oberflächen geeignet, keine Straßenquerung möglich

    Quelle: Gigabitbüro des Bundes

    Fräsverfahren

    Bei den Fräsverfahren wird ein Schlitz in befestigte oder unbefestigte Oberflächen gefräst. Der entstandene Aushub wird von der Maschine zum Beispiel durch Absaugen aus dem Schlitz entfernt. In den gereinigten Schlitz werden erdverlegbare Leerrohre beziehungsweise Leerrohverbände verlegt. Je nach verwendeter Maschinerie kann in einem Arbeitsgang gefräst und mittels eines Einbaukastens die Leerrohre eingelegt werden. Im Anschluss wird der gefräste Schlitz mit einem geeigneten Verfüllbaustoff bzw. mit geeignetem Aushub verschlossen und die bestehende Oberfläche wiederhergestellt. Diese Methode ist besonders für Längsstrassen und Gehwege geeignet. 

    Vorteile: schnelle Verlegemethode

    Quelle: Gigabitbüro des Bundes
    Quelle: Gigabitbüro des Bundes

    Trenching

    Als Trenching wird eine Frästechnik beschrieben, die durch minimalinvasive Verfahren schmale Gräben oder Schlitze in die Oberfläche schneidet.

    Der Schlitz kann sowohl in eine Straßendecke oder in nicht befestigte Flächen gefräst oder gesägt werden. Nach Verlegung der Rohrleitungen wird der Schlitz mit einer Füllmasse verschlossen.  Die Grabenbreiten liegen zwischen zwei Zentimeter und 20 Zentimetern und die Grabentiefe bei mindestens 30 Zentimetern. 
    Trenching verspricht kurze Bauzeiten und deutlich niedrigere Baukosten gegenüber der Verlegung in der offenen Grabenbauweise. 

    Vorteile:
    kaum Verkehrsbehinderung, hohe Streckenleistung, minimale Oberflächenschäden, flexible Streckenführung, weniger Baustress

    Nachteile:
    nur im Straßenverkehr einsetzbar, Gefahr der Beschädigung vorhandener Kabel-Infrastruktur

    Quelle: BMDV

    Alternative Verlegemethoden

    Zeit, Kosten und Platzbedarfe sind entscheidende Faktoren bei der Errichtung kommunaler Glasfasernetze. Moderne Legemethoden werden als zeitsparende und kostengünstige Alternativen zum herkömmlichen Tiefbau im Glasfaserausbau angesehen. Diese Methoden ermöglichen es, die Infrastruktur schnell und effizient zu erweitern. Dadurch können die Kosten gesenkt und die Ausbauzeiten verkürzt werden.

    Die im August 2023 veröffentlichte DIN 18220 normiert Trench-, Fräs- und Pflugverfahren. Inhalte der DIN 18820 sind unter anderem:

    • Allgemeine Grundsätze, Normierung für Trench-, Fräs- und Pflugverfahren
    • Grundsätze für Planung, Bestandsermittlung, Wahl der Einsatzbereiche und Dokumentation
    • Aufbruch, Herstellung von Leitungsgräben und -schlitzen
    • Die beschriebenen Verfahren sind für die Glasfasertechnik mit Mikroröhrchen optimiert

    Quelle: Digitalagentur Sachsen

    Bauzeitenkarte Cluster B bis F

    Verfolgen Sie die Glasfaser-Ausbauschritte der eins energie online: Sie haben Ihr Einverständnis für den Glasfaser-Ausbau gegeben und möchten wissen, wie es jetzt weitergeht? Die interaktive Karte der eins energie zeigt Ihnen, wann die nächsten Schritte des Glasfaser-Ausbaus in Ihrer Straße oder Kommune geplant sind. So behalten Sie jederzeit den Überblick über den Fortschritt Ihres Anschlusses – einfach, übersichtlich und aktuell.

    Bauzeitenkarte eins energie

    Bauzeitenkarte Cluster G & M

    Verfolgen Sie die Glasfaser-Ausbauschritte der mitteldeutschen IT GmbH online: 

    Bauzeitenkarte mitteldeutsche IT GmbH

    Informationen von eins zum Selbstbau Leerrohr

    Sie können als Eigentümer Ihr Gebäude selbst für den Glasfaserausbau vorbereiten. Hier finden Sie die wichtigsten Vorgaben: