Feldspitzmäuse übertragen Borna-Virus

30.01.2020

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt weist auf den sensiblen Umgang mit Feldspitzenmäusen hin. Diese gelten als Überträger des sogenannten Borna-Virus auf den Menschen. Davon geht eine neue Studie aus, an der zahlreiche Universitäten und Institute mitgewirkt haben.

Das Virus wurde 1991 erstmals bei einem Menschen in den USA nachgewiesen und gilt aufgrund von Antikörpernachweisen als weltweit verbreitet. Es verursacht insbesondere bei Pferden und Schafen, aber auch beim Menschen, der als Fehlwirt gilt, Entzündungen des Gehirns.

Den Namen hat der Erreger aufgrund eines seuchenhaften Auftretens zwischen 1894 und 1896 in der Nähe von Borna (Sachsen) bei Pferden erhalten.

Die Wissenschaftler ordneten das Borna-Virus nunmehr auch zurückliegenden bisher ungeklärten Krankheitsfällen zu. Vor wenigen Wochen wurde ein weiterer Fall bekannt. „In der Mehrzahl der Fälle ist laut der Studie von einer Ansteckung durch den Kontakt mit einer infizierten Feldspitzmaus beziehungsweise ihren Ausscheidungen auszugehen“, erklärt das Friedrich-Löffler-Institut in einer Pressemitteilung. „Daher empfehlen wir, aufgefundene Mäuse nur mit Handschuhen anzufassen beziehungsweise tote Mäuse oder mit einer Plastiktüte aufzulesen“, so der mittelsächsische Amtstierarzt Dr. Markus Richter. Sie seien gegen die Krankheit resistent. Von Mensch zu Mensch sei das Virus nicht übertragbar.

Eine Infektion äußert sich beispielsweise durch Kopfschmerzen und Fieber sowie neurologische Beeinträchtigungen, wie Sprachprobleme. Richter: „Sie kann bis zum Tode führen. Eine Therapie gibt es bislang noch nicht, so dass bei rechtzeitiger Diagnose nur symptomatisch behandelt werden kann. Sachsen ist laut Studie ein Risikogebiet.“

Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institutes

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