Landkreis setzt Investitionsvorhaben um

28.02.2019

Der Landkreis investiert in den kommenden Jahren in Schulen und Verwaltungsgebäude über das Investitionsprogramm Brücken in die Zukunft. Die Projekte werden somit vom Bund und dem Freistaat unterstützt.

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik informierte die zuständige Leiterin des Referates  Liegenschaften und Gebäude Ina Liebscher über den aktuellen Stand von fünf Projekten. So sind Gelder für die neuen Außenanlagen der Wilhelm-Pfeffer-Schule Rochlitz, die Neugestaltung des Eingangsbereichs am Hauptstandort des Landratsamtes in Freiberg, den Ersatzneubau eines Flachbaus am Hauptstandort, die brandschutztechnische Ertüchtigung und Schaffung von Barrierefreiheit am Verwaltungsstandort Am Rotvorwerk 3 im Freiberger Stadtteil Zug und des Neubaus eines Lehrschwimm- und Therapiebeckens in Flöha geplant. „Hier arbeiten wir derzeit an der Umsetzung. Mehrere Vorhaben konnten wir zwischenzeitlich schon realisieren“, so Liebscher. Als Beispiel nannte sie die Fassadensanierung am Standort Mittweida des Landratsamtes, die Sanierung der Zufahrt zum Schloss Rochsburg oder die energetische Sanierung der Turnhalle des Förderzentrums Clemens Winkler in Brand-Erbisdorf.

Wilhelm-Pfeffer-Schule Rochlitz, Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung:

Nach dem Umzug der Schule von Zettlitz nach Rochlitz und der notwendigen Umbauarbeiten des Gebäudes des Berufsschulzentrums, werden die Außenanlagen ertüchtigt. Der erste Bauabschnitt läuft noch bis Ende März. Danach stehen den Schülerinnen und Schülern mehrere Spielanlagen wie Kletterspinne, Nestschaukel, Hangrutsche oder Federwipper zur Verfügung. Außerdem entstehen Sandspielflächen mit Sonnensegeln und ein barrierefreier Ausgang zum Spielfeld. „Noch in diesem Jahr beginnt der zweite Abschnitt für die Außenanlagen, wo ein grünes Klassenzimmer, ein Kleinballspielfeld und der Schulgarten gebaut werden“, erklärt Ina Liebscher. Zur Nutzung für das Berufliche Schulzentrum ist ein geplantes Pflanzen-Versuchs-Feld geplant. Bis Ende 2022 sind alle Arbeiten abgeschlossen. Die Gesamtkosten liegen bei 982.000 Euro.

Neubau Lehrschwimm- und Therapiebecken

An der Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Flöha wird in den kommenden Jahren für rund 2,5 Millionen Euro ein neues Lehrschwimm- und Therapiebecken gebaut. „Der Schwimmunterricht ist im Lehrplan vorgesehen und die Sanierung des jetzigen Beckens ist unwirtschaftlich“, erklärt die Referatsleiterin die Maßnahme. Es habe eine Länge von 12,50 Metern mit drei Bahnen, hinzukommt ein separates Therapiebecken. Bis zu zwölf Schüler und drei Begleitpersonen können dann zeitgleich die Anlage benutzen. Derzeit erfolgen die Planungen. Der Start der Arbeiten steht noch nicht fest.

Neugestaltung Verwaltungsstandort Freiberg

Der Haupteingang des Hauptstandortes wird umgestaltet. Anlass ist die brandschutz- und sicherheitstechnische Ertüchtigung des Erdgeschosses in der Frauensteiner Straße 43. Liebscher: „Für die bedeutende Nutzung als Hauptgebäude erfolgt in diesem Zuge ein funktioneller Umbau für mehr Barrierefreiheit und um die Bürgernähe zu erhöhen.“ So soll die Eingangshalle vergrößert und vor dem Gebäude ein Windfang entstehen. Außerdem soll an die historische Nutzung des Gebäudes in der Vergangenheit durch einen Bereich „Gedenken“ erinnert werden, unter anderem war es Teil des KZ-Außenlagers Flossenburg. Anfang des kommenden Jahres sollen die Arbeiten beginnen.

Ersatzneubau Flachbau

Schon im Herbst entsteht neben dem Hauptstandort in Freiberg ein Neubau. Dieser ersetzt den sogenannten Flachbau, den vorrangig die Servicestellen des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit nutzen. Es wurde im Vorfeld untersucht den Ersatzneubau an der gleichen Stelle zu errichten“, erklärt Ina Liebscher. Im Ergebnis wird das Gebäude auf den jetzigen Besucherparkplatz zweigeschossig errichtet. Es ist handelt sich um ein funktionelles Gebäude mit Büroräumen und Untersuchungszimmer für das Gesundheitsamt. Die Kosten liegen bei 2,1 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr geplant.

Verwaltungsstandort Am Rotvorwerk 3

Auch hier sollen die Arbeiten in der zweiten Jahreshälfte starten. Hier sind ebenfalls die Erneuerung des Brandschutzes und die Schaffung der Barrierefreiheit Schwerpunkte des Projektes. Da verschiedene Aufgabenbereiche den Standort nutzen, entstehen separate Eingänge und Wartezonen entsprechend der Fachbereiche. Im Rahmen der Maßnahme entsteht ein Anbau eines zweiten Treppenaufgangs und ein Lift. Ende 2020 wird die Maßnahme abgenommen, die Kosten betragen rund 1,5 Millionen Euro.

Information über die Vergabe der Lieferung für das elektronische Schließsystem

Die Ausschreibung für das einheitliche elektronische Schließsystem des Landratsamtes ist beendet. Eine Firma aus Zwenkau erhielt den Zuschlag. Darüber informierte die Verwaltung im Ausschuss für Umwelt und Technik, die Kosten belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Der Landrat wurde im Herbst 2018 vom Ausschuss zur Auftragsvergabe aus Zeitgründen ermächtigt.  Für die Zuschlagserteilung wurde der Landrat durch den Ausschuss für Umwelt und Technik ermächtigt. Mit dem System werden die teilweise veralteten sowie wartungs- und kostenintensiven Schließanlagen ersetzt. In allen Gebäuden ist dann der Zugang über Transponder möglich. Dadurch können die Zutrittsmöglichkeiten flexibler  und schneller angepasst werden. Hinzu kommt eine lange Nutzungsdauer, geringer Verschleiß und Wartungsbedarf. Im Jahr 2021 soll das System in allen Gebäuden der Verwaltung eingebaut sein.

Bauleistungen vergeben

Der Ausschuss für Umwelt und Technik wird regelmäßig durch die Verwaltung über die Vergabe von Bauleistungen an Kreisstraßen informiert. Hintergrund ist eine Ermächtigung des Kreistages an den Landrat entsprechende Bauleistungen über 300.000 Euro zu vergeben. So erhielt für den Ersatzneubau einer Brücke der Kreisstraße 7596 bei Littdorf die Firma Bau-Berger in Höhe von rund 855.000 Euro. Da es sich um eine Maßnahme der Hochwasserschadensbeseitigung (Hochwasser 2013) handelt, werden die Bauleistungen vom Freistaat bzw. Bund gefördert. Die grundsätzlichen Mängel der Gewölbebrücke können mit einer Instandsetzung nicht beseitigt werden. Daher wurde ein Neubau geplant. Die Arbeiten haben in dieser Woche begonnen und dauern bis Ende September.

Ersatzneubau Flachbau am Standort Freiberg. Skizze: Sporbert Architekten GmbH

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