Straßen werden geflickt

24.02.2021

Nach Frost und Tauwetter steht fest: Der Winter hat mehr Schäden verursacht als im Vorjahr.

Mit den höheren Temperaturen taut auch der Boden auf und die Straßenschäden werden in Mittelsachsen sichtbar. „Wir gehen aufgrund des intensiveren Winters von mehr Schäden im Vergleich zum vergangenen Jahr aus“, erklärt der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienstes und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper. Dies betrifft vor allem die Straßen, in deren Körper es immer wieder Eingriffe gab und die ohnehin schon in einem sehr schlechten Zustand waren. Zur Erklärung: Wird es nach einer längeren Frostperiode wärmer, tauen die eingeschlossenen Eislinsen, die zuvor zu Straßenhebungen geführt haben auf. Wenn dann das überschüssige Wasser entweicht, kann der entstandene Hohlraum zum Riss oder zum Loch in der Fahrbahn werden.

Die normale Flickung, bei der Schlaglöcher gefüllt werden, kann noch nicht erfolgen. Die Mischwerke öffnen in der Regel je nach Witterungslage wahrscheinlich im März. Aber auch hier ist die Witterung entscheidend, es darf nicht zu kalt sein. Große bzw. gefährliche Schadstellen werden schon jetzt instand gesetzt, hierzu wird sogenanntes Kaltmischgut verwendet. Schlimper: „Dies hält nicht lange, aber stellt eine provisorische Verbesserung dar. Jede Woche wird das Straßennetz zweimal durch die Mobile Straßenaufsicht befahren, damit kann bei Schadstellen auch umgehend gehandelt werden.“

Nach einer ersten Schadensaufnahme sind im Bereich der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf die Bundesstraße (B) 171 in Ullersdorf und Neuclausnitz, die Staatsstraße (S) 209 in Mulda, die S 185 Rechenberg-Bienenmühle, die S 207 Eppendorf und S 235, in Hennersdorf die Kreisstraße (K) 7705 und in Dorfchemnitz die K 7733 die Abschnitte mit den größten Schäden, die ausgebessert werden müssen. Im Bereich der Straßenmeisterei Freiberg sind besonders betroffen die S 206 in Brand-Erbisdorf und St. Michaelis und die K 7702 zwischen Gahlenz und Hammerleubsdorf.

Straßenschäden gibt es im Gebiet der Rochlitzer Meisterei fast überall. Die schlimmsten Schäden weisen auf: die S 36 zwischen Massanei und Waldheim, die S 250 zwischen Neugepülzig und Zetteritz sowie die K 8212 zwischen Mittweida und Ringethal.

Die S 247 in Königshain-Wiederau, die S 204 in Auerswalde und Lichtenau sowie die S 242 in Wechselburg sind im Bereich der Meisterei Mühlau am stärksten betroffen.

Die Straßenmeisterei von Döbeln ist seit vergangener Woche dabei, die Schäden an der B 169 zwischen Neudorf und Wolfsgut auszubessern. Auch an der S 32 zwischen Ebersbach und Krematorium sowie die S 44 in Brösen müssen Schlaglöcher geflickt werden.

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