Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege

Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege

Allgemeine Informationen

Gemäß § 90 SGB VIII kann der Elternbeitrag auf Antrag ganz oder teilweise übernommen werden, wenn die Belastung den Eltern und dem Kind nicht zuzumuten ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Kind in einer kommunalen Einrichtung, in der Kita eines freien Trägers oder bei einer Tagespflegeperson betreut wird.

Zuständigkeiten

Übernahme Elternbeiträge und Absenkungsbeträge

Besucheradresse:
Referat Finanzielle Leistungen
Am Landratsamt 3, Haus A
09648 Mittweida

Postadresse:
Referat Finanzielle Leistungen
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

Telefon: 03731 799-6572
Fax: 03731 799-6495

zum zuständigen Bereich

Voraussetzungen

  • Die Antragstellerin/der Antragsteller lebt gemeinsam mit dem Kind im Landkreis Mittelsachsen.

  • Das Familieneinkommen unterschreitet die maßgebliche Einkommensgrenze.

Verfahrensablauf

  • Den Antrag auf Übernahme des Elternbeitrags können Sie beim örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe stellen – in der Regel beim Jugendamt.

  • Füllen Sie den Antrag aus und reichen Sie diesen gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Stelle ein.

  • Hier wird anhand Ihrer Einkommenssituation geprüft, in welchem Umfang Ihnen die Zahlung des Elternbeitrages zuzumuten ist.

  • Das Ergebnis wird Ihnen schriftlich mitgeteilt.

Erforderliche Unterlagen

Eine Übersicht der einzureichenden Unterlagen finden Sie auf Seite 5 des Antrags.

Fristen

Im Bescheid wird Ihnen mitgeteilt, wie lange Ihnen der Elternbeitrag ermäßigt oder erlassen wird. Eine rückwirkende Gewährung ist nicht möglich. Vor Ablauf der Frist müssen Sie einen neuen Antrag stellen.

Kosten

keine

Wichtig

Es wird darauf hingewiesen, dass mit dem Kommunikationsmittel (E-Mail) Verfahrensanträge oder Schriftsätze nur rechtswirksam unter Einhaltung der beschriebenen Bedingungen eingereicht werden können. Des Weiteren können auf diesem Weg Verwaltungsakte oder Entscheidungen von Gerichten nicht wirksam bekannt gegeben beziehungsweise zugestellt werden. Sollte Ihre Nachricht Entsprechendes beinhalten, ist eine Wiederholung der Übermittlung mittels Telefax oder auf dem Postwege unbedingt erforderlich.