Sagenhaftes Mittelsachsen


Identität gemeinsam lebendig erschließen

Wenn die Döbelner Kegelbrüder mit der weißen Frau von Sachsenburg auf den bösen Taurasteinmann treffen, ist man mittendrin in der schier endlosen Sagenlandschaft Mittelsachsens. Den historisch Kundigen des Landkreises wird der eine oder andere Heimat-Mythos noch geläufig sein. Wanderfreunden sticht vielleicht auch so manch kuriose Besonderheit, wie der Marbacher Hexentisch, bei einer schönen Route durch den Landkreis ins Auge.

Sagenhafter Gewinn im Bundeswettbewerb

Damit die alten Geschichten, die untrennbar zur mittelsächsischen Kultur und Entwicklung regionaler Landstriche gehören, nicht in Vergessenheit geraten, hat die Wirtschaftsförderung 2021 am Aufruf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zur Förderinitiative „Aktive Regionalgestaltung“ teilgenommen. Als eine von 18 Regionen aus ganz Deutschland wurde die mittelsächsische Idee für das Projekt „Sagenhaftes Mittelsachsen“ gefördert und darf nun modellhaft bis Ende Oktober 2023 umgesetzt werden.

Sagen als Schlüssel der Zusammenarbeit

Eins ist aber klar: Sagen sind Schätze, die nur gemeinsam gehoben und bewahrt werden können. Deswegen braucht es eine regionale und nachhaltige Entwicklungsstrategie und ein Netzwerk aus „Schatzgräbern“, wie die LEADER Managements, Tourismusvereine, kulturelle Einrichtungen, Kulturschaffende, Handwerksbetriebe und Ehrenamtliche – die das verbindende Element aller fünf mittelsächsischen Kulturlandschaften erkennen. So sehr Sagen unterschiedliche Generationen begeistern, so können sie auch dazu beitragen, die Identität zu stärken, den Strukturwandel und die wirtschaftliche Entwicklung Mittelsachsens zu fördern und ehrenamtliches Engagement zu aktivieren.  Und darum geht es im Projekt „Sagenhaftes Mittelsachsen“.

Die Sagen als identitätsstiftendes Instrument sollen der Schlüssel sein, der die Tür aufschließt um:

  • neue Netzwerke und Kooperationen in Gang zu bringen,
  • Grundlagen für die künftige Regionalentwicklung und -planung zu legen,
  • bei Schülern das Interesse an der Region und ihrer Entwicklung zu wecken,
  • neue Projekte und Angebote rund um die Sagen ins Leben zu rufen und
  • eine positive Wahrnehmung zu fördern.

Sagen werden konzeptionell betrachtet

So wird das Kulturlandschaftskonzept Mittelsachsen und andere konzeptionelle Grundlagen im Rahmen des Vorhabens "Sagenhaftes Mittelsachsen – Identität gemeinsam lebendig erschließen" zu einem strategischen Regionalentwicklungskonzept (SREK) unter dem Aspekt Sagen erweitert, Akteure unter anderem aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Gastronomie, Beherbergungswesen und Bildung vernetzt werden sowie ausgewählte Pilotprojekte (unter anderem das Schulprojekt „Sagenhafte Entdecker“) umgesetzt werden. Bei den „sagenhaften Entdeckern“ kann zwischen den Modulen „Dichter & Denker“, „Darsteller & Denker“ und „Drohnen & Digitales“ gewählt werden. Dies sind kostenfreie Angebote für mittelsächsische Oberschulen und Gymnasien.

Mit dem Modellvorhaben werden folgende drei übergeordnete Ziele verfolgt:

  1. Stärkung der regionalen Identitäten
  2. Förderung des Strukturwandels und der wirtschaftlichen Entwicklung
  3. Aktivierung ehrenamtlichen Engagements

www.sagenhaftes-mittelsachsen.de

Mithilfe eines externen Projektmanagements soll es gelingen, ein Akteursnetzwerk rund um die mittelsächsischen Sagen ins Leben zu rufen. Dieses Netzwerk bestehend aus Unternehmen, LEADER-Managements, Schulen, Gemeinden sowie Kultur- und Tourismuseinrichtungen soll Projekte entwickeln, die die Sagen erlebbar machen.

Neben einer eigenen Internetseite werden natürlich auch Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram genutzt, um gewachsene, historische Inhalte und Traditionsverständnis digital erfahrbar zu machen. Während eigens konzipierter Projekttage in fortführenden Schulen des Landkreises setzen sich die Kinder und Jugendlichen als „Sagenhafte Entdecker“ ganz konkret mit ihrer Heimatgeschichte auseinander. Die Unterstützung regionaler Unternehmen, mit „sagenhaften“ Inhalten – wie traditionellem Handwerk –, ist gewünscht. Darüber hinaus sorgen fortführende Veranstaltungen, Freizeit- und Kulturangebote sowie Kooperationen rund um das „mittelsächsische Sagengold“ zur Schaffung eines Mehrwertes auf breiter Basis. Der in der Vergangenheit geschürfte Reichtum ist so für die ganze Region und deren Weiterentwicklung nutzbar.

Sagenhafter Projektträger

Den Hut für das Projekt hat das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Mittelsachsen auf. Unterstützt wird es von der Mittelsächsischen Kultur gGmbH, dem Planungsverband Region Chemnitz und der Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V. Die Umsetzung des Projektmanagements erfolgt durch das Unternehmen M&M I Maikirschen & Marketing aus Oschatz.

Das Vorhaben „Sagenhaftes Mittelachsen“ wird innerhalb des Programms „Region gestalten" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert. Mehr zum Modelvorhaben kann im Internetauftritt des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung nachgelesen werden.


Sagenhaftes Mittelsachsen

Projektmanagement
„Sagenhaftes Mittelsachsen"
M&M | Maikirschen & Marketing e. K.
Tel. 03435 6293036
info[at]sagenhaftes-mittelsachsen.de

Service

www.sagenhaftes-mittelsachsen.de

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